Fröhlich, neugierig und das Kind im Herzen lebendig gehalten - das bin ich.
Wer bin ich?
Ich bin Lilli Albrecht, Gründerin von Lillis Kräuterpfad, und arbeite als Wildkräuterpädagogin und Hormon-Coach in Hamburg.
Bei mir lernst du heimische Wildkräuter kennen, wie du sie sicher bestimmst und wie du sie in Küche und Hausapotheke anwendest. Das passiert draußen, bei Kräuterspaziergängen und Kräuterkursen in Hamburg, und online, wo ich Frauen begleite, die ihren Zyklus, ihre Hormone und ihren Kinderwunsch besser verstehen möchten.
Was ich mitbringe, ist eine Mischung aus medizinischem Gesundheitswissen, fast zehn Jahren pädagogischer Erfahrung und einer Pflanzenliebe, die älter ist als jede Ausbildung.
Denn Wildkräuter begleiten mich eigentlich schon seit meiner Kindheit. Ich erinnere mich gut daran, wie ich draußen ein Blatt Wegerich suchen sollte, wenn mein aufgeschürftes Knie sich mal wieder entzündet hatte. Dieses Wissen geriet lange in Vergessenheit, ganz verschwunden war es nie.
Nach der Schule führte mich mein Weg zunächst in die Schulmedizin, mit einer Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegerin. Es folgten ein Lehramtsstudium und fast zehn Jahre an einer staatlichen Schule. Mit der Geburt meines Kindes wuchs dann endlich der Wunsch nach sanfteren Wegen, bei Erkältungen, bei kleinen Verletzungen und im Alltag. So kamen die heimischen Pflanzen zurück in mein Leben, und diesmal blieben sie.
Heute widme ich mich beruflich ganz dem alten und neuen Wissen über Pflanzen, ihre Wirkung und ihre Anwendung. Als Wildkräuterpädagogin gebe ich es mit großer Freude an Menschen aller Altersgruppen weiter, ab und zu auch schriftlich, in der Zeitschrift „Gartenfreund“.
Meine Weiterbildungen zum Hormon-Coach und in Phytotherapie am Zentrum für Naturheilkunde (ZfN) in München haben meinen Schwerpunkt geschärft: Seit einigen Jahren begleite ich vor allem Frauen, online und mit dem Blick auf den ganzen Menschen. Mehr dazu findest du hier.
Und wer bin ich, wenn du mich triffst?
Ich denke schnell. Vor allem in Zusammenhängen. Während du mir von deinen Schlafproblemen erzählst, sortiere ich im Kopf schon, was dein Zyklus, deine Schilddrüse und dein Frühstück damit zu tun haben könnten. Das ist keine Technik, die ich gelernt habe, so funktioniert mein Kopf einfach. Dass ich dazu Anatomie, Hormone und Pflanzen im Detail kenne, macht daraus ein Werkzeug, mit dem ich Dinge verbinden kann, die dir bisher wie einzelne Baustellen vorkamen.
Ich beobachte sehr genau. Ich höre, was du sagst, und ich höre, was du beim Sagen weglässt. Auf großen Veranstaltungen bin ich diejenige, die am Ende viel über die anderen weiß, während sich kaum jemand an mich erinnert. Früher hat mich das gewurmt. Heute weiß ich, dass genau diese Fähigkeit in meiner Arbeit Gold wert ist, denn oft steckt der wichtigste Hinweis in einem Nebensatz. Meine Intuition gehört dazu. Sie ist kein Bauchgefühl aus dem Nichts, sie ist das, was aus jahrelangem Hinschauen entsteht, und ich habe gelernt, ihr zu vertrauen.
Stillsitzen fällt mir schwer, selbst beim Filmschauen sind meine Hände beschäftigt. Ich probiere aus, statt lange abzuwägen, ein unbekanntes Rezept, ein neues Gemüse, ein frisch entdecktes Wildkraut. Kaum etwas ist mir zu schwer, ich fange einfach an, und erstaunlich oft gelingt es auch. Nebenher koche ich Marmelade, spiele mit Sprache, rede viel und gern, mit Händen und Gesicht.
Ich weiß, dass das nicht jede einfach findet. Schnelligkeit und Genauigkeit können Druck machen, und ich kenne den Vergleich mit anderen aus eigener Erfahrung nur zu gut. Deshalb ist mir eines wichtig: Du musst nicht werden wie ich. Ich bringe mein Tempo, mein Wissen und meinen Blick mit, damit du mit deinem eigenen weiterkommst.
Es ist gut, dass du anders bist als ich. Und ich freue mich, dich kennenzulernen.
